Samstag, 11. Juli 2015

Aussie Grit
Eigentlich war ich vor 2 Jahren ziemlich ungehalten, als ich einen Twitter Account mit dem Namen ¨Aussie Grit¨ eroeffnen wollte und der Name vergeben war. Mark Webber hatte mir den doch vor der Nase weggeschnappt. Egal, ich habe keinen Twitter Account und das Leben geht auch so weiter.
Ich bin auch nicht mehr boese auf Herrn Webber, eher stolz. Hat er doch tatsaechlich sein Buch nach mir benannt.
Gestern war er in seiner alten Heimat und hat eine Autogrammstunde gegeben.
Natuerlich waren wir dort. Hier das Ergebnis:


Hier freut er sich mich endlich mal kennenzulernen:





Sonntag, 8. Februar 2015

Auckland

Wasser, Wasser, Wasser. Drei Tage lang nichts als Wasser um uns herum und in der zweiten Nacht ein Seegang vom feinsten, wir haben wohl die Tasman Sea durchkreuzt und da waere das normal, hiess es, im Prinzip haetten wir einen ruhigen Seegang und es gaebe Stellen in Richtung Wellington da koennte das durchaus schlimmer werden. Das habe ich mal ignoriert !
Als ich in der Frueh aufstand lagen diverse Dinge in meiner Kabine nicht mehr da wo sie am Vorabend lagen, Schubfaecher standen offen und ich hatte, als ich in der Nacht so einige Male aufwachte, das Gefuehl das ganze Boot dreht sich um die eigene Achse. Ich befand mich auf Stockwerk 11 und da schwankte es ohnehin schon immer von links nach rechts  und dann schlug das Schiff zusaetzlich noch mit dem Bug immer wieder auf dem Wasser auf, nachdem die Wellen durch waren. Was war ich froh in die Anti-Seekrankheit investiert zu haben.

Das Essen schmeckte, ich testete mich durch die neuseelaendischen Weissweine. Das Personal diverser Bars begruesste mich am 2. Seetag schon mit meinem Vornamen (auf Bingo und Carpet Bowling hatte ich halt keine Lust). So schlecht ist das aber mit der Bar auch nicht, weil man dann auch mal Tee und Kaffee umsonst bekommt, wenn man nur genuegend Kellner kennt. Dann kann ich ja an dieser Stelle auch schon mal eine Empfehlung aussprechen. Seit einigen Jahren haben wir einen neuseelaendischen Sekt zu unserer Hausmarke erkoren ¨Pelorus - Cloudy Bay¨und somit lag es nahe sich mal den Wein vor Ort anzuschauen. Mein absoluter Favorit ist ein Sauvignon Blanc geworden ¨Nobilo¨. Dieser Wein passt hervorragend zu allen Fischgerichten und einfach auch mal so zum entspannen am Nachmittag, waehrend das Boot schaukelt.
Jetzt bin ja etwas vom Thema abgekommen. Also wenn man glaubt kein Wasser mehr sehen zu koennen, dann taucht so langsam Auckland auf. Hier hatten wir unseren ersten Landgang. Die Stadt hat 1,4 Millionen Einwohner und ist auf inaktiven Vulkanen gebaut. Um es mal auf den Punkt zu bringen, da geht hoch und runter. Wir hatten auf dem Schiff keine Tour gebucht, sondern sind auf eigene Faust mit dem Reisefuehrer durch die Stadt gestiefelt. Unser erster Anlaufpunkt war der Sky-Tower. Hier haben wir es mit dem hoechsten Fernsehturm (328m) der suedlichen Hemisphaere zu tun.
So sieht das von oben aus (mit Schiff):































Unser Reisefuehrer schlug eine 4,5km Tour durch Auckland und ich dachte mir,warum nicht.
Die Tour startete im Myers Park und fuehrte uns zu einer Nachbildung von Michelangelo´s Moses.

Vorbei an der Town Hall und dem Civic Theater.


Weiter zu einem schattigen und geschichtstraechtigen Plaetzchen, dem Khartoum Place. Hier erinnert ein Denkmal an die Tatsache, dass Neuseeland das erste Land im britischen Empire war das Frauen das Wahlrecht bei Parlamentswahlen zusprach.


Durch den Albertpark, vorbei an der Universitaet (die wirklich in einem traumhaft schoenen Komplex liegt) zu viktorianischen Haeusern und dem Glockenturm der Universitaet.


Ueber die Synagoge, einen weiteren Park, ab in die Shoppingmeile (die neuseelaendische Wirtschaft unterstuetzen), entlang am Hafen und wieder auf das Schiff.  Alles in allem ein anstrengender aber schoener Tag und Auckland ist eine tolle Stadt, das kann man schon mal festhalten.






Das beste zum Schluss. Nach einem 4-Gaenge Menu mussten wir uns die Beine vertreten und sind unsere Runde auf Deck 7 gelaufen (3 Runden=1 Meile) und da gab es doch zur Belohnung noch diesen tollen Sonnenuntergang von Auckland.





Montag, 26. Januar 2015

Gegrilltes Possumohr an Erdbeerschaum


Ich mag Wasser eigentlich gar nicht, wollte aber mal schauen was auf der Nachbarinsel so los ist und bin kurzerhand mit meiner Mutter (die uns gerade hier besucht) nach Neuseeland gefahren. Wasser deshalb, weil wir beide das mit einem Kreuzfahrtdampfer gemacht haben. Wir sind in Melbourne an Bord gegangen und haben uns auf eine zweiwoechige Reise begeben. Kurz nach dem einchecken und dem Anblick meiner winzigen, fensterlosen Kabine hat mich die Panik so gebeutelt das ich am liebsten gleich wieder von Bord gegangen waere. Leute, ich habe das ernsthaft in Erwaegung gezogen !!! Dann bin ich so 1-2 Stunden in mich gegangen, habe mir gedacht das eigentlich seit dem Untergang der Titanic nichts nennenswertes in dieser Richtung vorgefallen ist und das vermutlich alles gut wird. Irgendwie ging es dann auch los, wir mussten alle (ca 2000 Passagiere und 500 Crewmitglieder) zum Schwimmwestentraining, mich hat das etwas beruhigt. Dann ging es auf Erkundungstour. Das Schiff hatte 15 Stockwerke und es gab neben endlosen Gaengen (ich brauchte ca 5 Tage um mich auf dem Weg zu meiner Kabine nicht mehr zu verlaufen) alles was man sich vorstellen kann. Ein Klinik, diverse Shoppingtempel, Bars, Restaurants, ein Casino, eine Bibliothek, Raeume mit Kunstaustellungen, Frisuer, Spas, Swimmingpools, Fitnesscenter, Kinos, Konzerthallen usw, usw.

Also langweilig wird es da niemanden. Mittlerweile wurde es auch Zeit mal was essen zu gehen. Das Menue laesst sich mit gigantisch am besten umschreiben. Die Karte wechselte taeglich und es gab immer ein 4-Gaenge Menue, zum Fruehstueck, Mittag- und Abendessen. Ich musste des oefteren so in mich reingrinsen, weil das Essen wirklich so putzige Namen hatte wie Entenschnabelreduktion auf einem Bett aus Rotkohlblaettern der neuseelaendischen Nordinsel. Oh Gott, haben wir getafelt !!! Ich habe beschlossen jetzt erst mal mindestens fuer eine Woche auf jegliche Nahrungsaufnahme zu verzichten. Unsere Tischnachbarn waren ein illustrer Kreis. Ein Musiklehrer aus Melbourne, eine Lehrerin aus der Naehe Melbournes (wir haben gerade Sommerferien), ein russischer Pianist (pensioniert), Hank, ein australischer Bloke wie er im Buche steht (85 Jahre) und eine 92 jaehrige neuseelaendische Dame. Besagte Dame haette die Hauptrolle in Downton Abbey spielen koennen und war der Inbegriff alles britischen was man sich so vorstellen kann. Leider war Lady Smith etwas verwirrt und fragte mich, nachdem wir uns 5 Minuten kannten, ob sie mir schon diese oder jene Geschichte erzaehlt haette. Nein, wir kennen uns erst seit 5 Minuten. Sie fing dann an zu erzaehlen und wir landeten schnurstracks beim 2.Weltkrieg und Hitler. Egal welchen Versuch ich unternahm das Gespraech in eine andere Richtung zu lenken, es half nichts. Natuerlich hatte ich den Spruch ¨Don´t mention the war¨beherzigt, wie immer wenn ich mit aelteren Mitbuergern spreche, aber wie schon erwaehnt, es fuehrte auch in den darauffolgenden Tagen kein Weg an diesem Thema vorbei. Lady Smith hatte auch leider vergessen auf dem Weg nach Neuseeland die Uhr zu stellen, was dazu fuehrte das sie entweder zu spaet zum Essen erschien oder gar nicht. Auf die Frage, wo sie den gestern war kam die Antwort, ach war ich gestern nicht da ? Leider war ihr Erinnerungsvermoegen schon derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sich unsere Lady auch ueberhaupt nicht erinnern konnte ob sie einen schoenen Tag hatte, sie ging einfach davon aus. Fair enough :-). Alles in allem koennte man das Kreuzfahrtschiff als ein schwimmendes Pflegeheim bezeichnen, aber das war vollkommen ok, ich hatte Spass. Wenn es mir in den ersten zwei Tagen nicht so furchtbar elend gegangen waere. Mich hatte die Seekrankheit niedergestreckt und weil ich auf all die leckeren Sachen auf keinen Fall verzichten wollte, bin ich an Tag 2 der Reise zum Doc, der mir empfahl eine Akupunktur zu machen. Also, zwei Nadeln ins Knie und zwei Nadeln ins Handgelenk gebohrt, Strom draufgelegt, zwanzig Minuten gewartet und die Seekrankheit war Geschichte. Unglaublich !!! So, wie es weiterging mit der Reise erfahrt ihr in den naechsten Tagen.

Dienstag, 23. Dezember 2014

... so grün sind deine Blätter

Zugegeben, ich bin nicht text-sicher was Weihnachtslieder angeht, aber im Original geht es um Weihnachtsbäume, genauer genommen Tannen. Da passt unsere Geschichte schon besser, wir haben jetzt neuen Rasen.
Keine Sorge, das war der alte. Gar nicht so schlecht, haha. Naja, wenn man das Rasen nennen darf. Aber noch lange kein Grund, ausgerechnet an Weihnachten neuen Rasen zu machen sagt ihr? Stimmt, bei der Hitze.
Bekannte von uns haben ein Haus gebaut und da wollten sie natürlich auch schönen Rasen drum herum haben. Ich habe zugesagt, dass ich helfe, ihn zu verlegen. Hätte ich gewußt, dass es 250m² werden sollen, hätte ich das vielleicht nicht gemacht. Aber am Ende waren es doch nur 225m². Was für eine Erleichterung. Aber es wäre ja schade gewesen, ihn weg zu schmeißen. Also hab ich den Rest kurzerhand mit heim genommen.
Grit im Hitergrund ist schon dabei, die Fläche vorzubereiten und den alten Rasen zu entsorgen. Ich hatte aber noch mehr Helfer.



















Das war ganz schön anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Es ist so schön grün.
Der Schatten da ist auch Grit, sie hatte noch den Auftrag den Rasen richtig zu wässern. Nach den Strapazen hat sie sich selbst auch gewässert...
Frohe Weihnachten!

Freitag, 5. September 2014

Die Bogan Party

Laut dem Englischen Wikipedia ist ein "Bogan":
The term bogan is Australian and New Zealand slang, usually pejorative or self-deprecating, for a person with an unsophisticated background, or whose speech, clothing, attitude and behaviour exemplify a lack of manners and education...

Das bedeutet frei übersetzt so viel wie jemand, der durch mangelnde Bildung oder Erziehung oder eben einfach nur weil er es so will, ein einfaches aber doch schlichtes Leben führt. Dies spiegelt sich dann in Benehmen, Sprache und Aussehen wider.
Die Betonung liegt hier ganz eindeutig darauf, dass die Leute das so gut finden und auch stolz darauf sind. Da die Klamotten bequem sind, gehen sie eben so auch mal einkaufen oder in die Kneipe. Und um diesen Lebensstil zu würdigen, haben wir eine Bogan Party veranstaltet.
Eigentlich mag Grit Verkleiden ja gar nicht, also Fasching oder Karneval ist so gar nicht ihr Ding. Diesmal hat sie eine Ausnahme gemacht.



Zu beachten sind hier auch die Couch vor der Haustüre und die Autositze. Diese findet man durchaus vor so manchem Haus. Wir haben uns viel Mühe beim Dekorieren gegeben. 3 Stunden Vorbereitung, 9 Stunden Party und 3 Stunden am nächsten Tag wieder aufräumen, aber das war es Wert. Wir hatten auch Autoteile im Vorgarten verstreut und sogar in der Küche.

Ganz wichtig dabei ist auch eine offene Feuerstelle irgendwo im Garten. 
Hauptaugenmerk waren jedoch die Kostüme. Dafür gab es auch Preise. 

Deswegen haben wir uns auch "in Schale" geschmissen. Aus meinem unendlichen Vorrat an Flanellhemden (die der Bogan gerne mal auf einem Flanlel-Rack aufbewahrt) habe ich mir das schönste ausgesucht.
(In wirklichkeit waren wir im Secondhand Laden und haben uns neu eingekleidet. Ich habe auch Quittungen zum Beweis ;-) ) Und schon habe ich den Preis des "Best Natural Bogan" (also natürlichster Bogan) abgeräumt. Wir hatten uns ein paar Kategorien ausgedacht: Bester weiblicher Bogan, "Best Cashed-Up" (ein Bogan der irgendwie - nicht durch Arbeit - zu Geld gekommen ist, Und natürlich als Hauptgewinn: "Golden Thong" ( Ein Thong ist übrigens so ein Schlappen, wie im Bild unten zu sehen. Viele Bogan haben kein Gefühl für Kälte und haben diese Schlappen auch im Winter an. Manche frieren schon etwas uns ziehen dann Socken an. Auf die Schleppe wird da aber nicht verzichtet, das ist wie ein Markenzeichen. Das ist wie der Deutsche (im Urlaub) gerne mal weisse Socken in seinen Sandalen an hat. Der Fachausdruck hierfür ist übrigens "Camel Toe", also so was wie Kamelzehe. 
Beim "Best Natural Bogan" hatten wir eigentlich im Sinn, dass den ein Australier bekommt. Also einer, der sich gar nicht umziehen musste. Da dachten wir an unsere Nachbarn, die sich gewundert haben, als wir sie eingeladen hatten, warum wir extra Klamotten kaufen wollten, sie hätten so was im Schrank. Aber hey, ich bin ja nun Australier also das hat alles seine Richtigkeit.
Um das Outfit perfekt zu machen, haben wir uns auch Tattoos besorgt - also zum Aufkleben, Wie richtig ich mit der Auswahl des Motives lag, stellte sich dann später am Abend heraus, als die Tochter unserer Nachbarn noch dazu kam, sie meinte: "Tolles Tattoo, ich hab auch so eins".
 

Ihres war echt!

Sonntag, 27. April 2014

Fett weg

An alle diejenigen die mich im letzten Jahr mir den Worten: "Mensch, bist Du fett geworden" begrüßt haben, gibt es eine gute Nachricht: ich nehme gerade ab. Obwohl ihr recht hattet, war das nicht nett, es sei euch aber vergeben. Das konnte so nicht mehr weitergehen, schon allein wegen der Tatsache das wirklich alles an Klamotten ziemlich spack saß. Momentan bin ich bei Tag 30 meiner Diät angelangt und habe 6,5kg abgenommen, was sich ziemlich gut anfühlt. Was das in Fußballfeldern oder olympischen Swimmingspools ist kann ich nicht sagen, vielleicht bekommt das ja einer von euch raus. Was wirklich toll ist, ich habe nie Hunger :-). Seit 4 Wochen verzichte ich auf jegliches ÖL, Fett, Zucker, Stärke und Kohlenhydrate. Diese sogenannte "HCG Diät" ist in Deutschland mehr als umstritten, ist mir aber Wurscht ! http://www.apotheken-umschau.de/Abnehmen/HCG-So-ungesund-ist-die-Schwangerschafts-Hormon-Diaet-171637.html Das Prinzip ist relativ schnell erklärt, mit homöopathischen Tropfen gaukelt man dem Körper vor schwanger zu sein und führt zusätzlich nur 500kcal täglich zu, was eine totale Unterversorgung des Körpers mit Nahrungsmitteln darstellt. Der Organismus hat nur eines im Sinn, das imaginäre Kind zu versorgen und zieht dazu aus allen vorhandenen Fettdepots überflüssiges Fett ab und packt das auf die 500kcal drauf, sodaß man auf seine ca. 1900kcal kommt. Im Prinzip futtert man sich von innen selbst auf, um das mal vereinfacht darzustellen. Nach 43 Tagen wird der Körper resistent auf die Tropfen und dann ist die Diät vorbei. Im Schnitt verliert man pro Tag 250gr und am Ende der Diät hat man zwischen 10 und 12 kg an Gewicht verloren. Ich peile die 65kg Marke an, was ich auch nach heutigen Berechnungen schaffen sollte. Dann schaue ich wieder aus wie vor 5 Jahren, juhu !!! Je nachdem wie sich das Ganze so entwickelt, gibt es noch eine zweite Runde um irgendwie doch mal wieder auf 60kg zu kommen. Ich fange dann also in 2 Wochen an wieder langsam zu essen, es auch dazu gibt es einen Ablaufplan. Wichtig ist dabei die alten Ernährungsgewohnheiten hinter sich zu lassen und auf eine andere Kost umzusteigen. Wer will sich schon 6 Wochen quälen und dann gleich wieder zunehmen ? Ich werde fast jeden Tag etwas anderes in meinen Plan integrieren und am nächsten Morgen auf der Waage sehen, ob mein Körper damit klarkommt, oder ob es zu den berühmten Wassereinlagerungen kommt welche der Organismus vornimmt wenn er auf etwas allergisch reagiert. Dann weiß ich ziemlich schnell was endgültig von der Liste kann. Was ich bereits während der Diät festgestellt habe, ich vertrage keinen Thunfisch. Ich mochte das eh nie sonderlich gerne und kann somit ganz gut damit leben. Es bleibt spannend.

Montag, 10. März 2014

Heinz (Hamish)

Kaum ist Frauchen auf Kurs in Deutschland, geht es hier unten drunter und drüber. Als ich am Samstag vom Einkaufen zurück kam, humpelte Heinz mir schon entgegen. Ich hab ihn mir gleich etwas angeschaut, und habe gesehen, dass am Hinterbein der innere Zeh ziemlich komisch weg stand. Da so was natürlich auch immer am Wochenende passiert, bin ich gleich mal in die Tier-Notfall Klinik gefahren. Den Weg wusste ich noch ganz gut von Lucy's kleinen Ausflügen dorthin.
Die Ärztin hat dann festgestellt, dass auch an einem Vorderbein eine ähnliche Verletzung ist, aber nicht so schlimm. Dort gab es nur einen Verband. Hinten hat auch auch Schienen bekommen. Gips gibt es keinen ;-)
Als wir wieder daheim waren, war es noch sehr müde, sie mussten ihn zum Röntgen und verbinden in Narkose setzen. Als ich später wieder in sein Krankenzimmer schaute, hatte er schon genug Energie, um sich den Verband vorne wieder ab zu machen. Das sieht auch schon gar nicht mehr schlimm aus. Ich habe es nur nicht geschafft, beide Pfoten aufs Bild zu bekommen. Schade, das war so ein schöner Verband mit kleinen Pfötchen drauf. Also hier mit nur der Hinterpfote.
Alles Gute Heinz.

PS: Heinz heißt er nur, weil meine Mama den  Namen Hamish nicht kannte und somit nicht aussprechen konnte. Sie hat immer nachgefragt, wie er denn nun heißt und irgendwann sind wir dann bei Heinz gelandet.