Freitag, 5. August 2011

Bali - Teil 1 - Der Bungalow


Nachdem nun alle wissen, wie ich meine Abende so verbringe, soll es auch in diesem Beitrag um die Erholung gehen. Die Artikel über unseren Urlaub waren seit langem angekündigt und heute soll es nun soweit sein.
Das Wichtigste wenn man in den Urlaub fährt ist ja, man will sich erholen und sollte somit jeglichen Stress und eine eventuell aufkommende Hektik von vornherein ausschließen. Wir gehören mittlerweile zu den Leuten die nicht mehr permanent das Gefühl haben, überall dabei sein zu müssen um ja nix zu verpassen, also ist ein Urlaub im "Rentnerparadies" genau das Richtige für uns.
Von Anfang an standen folgende Parameter fest: Ruhe, Ruhe, Ruhe und lecker Essen.
Gott ist das ein Traum, Bali nun vor der Haustür zu haben. Am Vormittag entspannt abfliegen und am Nachmittag kann man schon sein Bierchen am Strand trinken.
Es war mittlerweile unser 12. Besuch auf Bali und da weiß man so in etwa was einen erwartet.

Wie schon in den Jahren zuvor haben wir unsere Unterkunft in einer Bungalowanlage in Sanur gebucht und auch denselben Bungalow bekommen, den wir schon in den Jahren zuvor hatten.


So sieht das von innen aus:



Wenn wir Morgens auf der Terrasse saßen und gefrühstückt haben, konnten wir einen beruhigenden Blick auf den kleinen tropischen Garten der Anlage werfen, in der übrigens nur 5 Bungalows stehen. Anschließend an den Garten hat man gleich den Strand und das Meer.



Unseren Kaffee haben wir uns meist selbst gemacht, aber zu unserem Teil: "Frühstück auf Bali" kommen wir zu einem späteren Zeitpunkt. Das hier nur schon mal vorab:



Die Bungalowanlage verfügt aber ebenso über ein sehr kleines, gemütliches Restaurant, in welchem wir so enige Male "Red Snapper" mit Zitronen-, Knoblauchsosse hatten ;-):



Am Schluss sei noch erwähnt, dass wir einen alten Bekannten begrüssen konnten:



Apropos Haustier...für heute ist Schluß mit dem Blog schreiben, ich muss jetzt ins Wohnzimmer, eh' Cooper den besten Platz auf dem Sofa ergattert.
Morgen reden wir dann über's Essen und vielleicht das Wetter.

Donnerstag, 4. August 2011

Der Hund kommt aber nicht ins Bett

...das waren meine Worte, bevor ich zustimmte, dass wir uns einen Hund anschaffen würden. Das haben wir dem Kleinen dann auch erklärt und er hält sich dran. Hauptsächlich, weil er zum Glück gar nicht so hoch kommt. Nun hat er aber gemerkt, dass die Couch zum Schlafen wohl auch sehr gut geeignet sein muss. Wo er das nur her hat ?

Und da ihm das wohl auf Dauer doch etwas zu hart als Unterlage war, hat er sich noch ein besonders weiches Kopfkissen besorgt:
Ansonsten ist er aber ein gute "Wach"-Hund.

Dienstag, 26. Juli 2011

Das ist doch Wurst

Ja und nein. Also es ist Wurst, aber eben nicht Wurst wie man sie macht. Und im zweiten Anlauf ist es auch schon fast perfekt geworden. In unserer noch sehr jungen Karriere als Wurstfabrikanten haben wir schon gelernt, dass es doch sehr auf die richtigen Zutaten ankommt. Beim ersten Versuch haben wir nämlich Leberwurst mit Rinderleber gemacht. Und wie wir (jetzt) Fachmänner wissen, die ist zu trocken. Entsprechend war auch die Wurst dann zwar schon recht lecker, staubte aber beim Aufs-Brot-Schmieren.
Der zweite Versuch am Wochenende war aber sehr erfolgreich. Nachdem wir raus gefunden hatten, wo es Schweineleber gibt, habe ich es nochmal versuchen wollen. Es gibt zwar überall Schweinefleisch, aber keine Leber. Vielleicht gibt es deswegen hier auch keine Leberwurst zu kaufen ;-)
Ich habe voller Vorfreude auch mal wieder vergessen viele Bilder zu machen. Deswegen will ich auch nicht lange um die heiße Wurst reden, alle Zutaten kochen, durch den Fleischwolf (und da ich sie lieber feiner habe, gerne auch zweimal durch) und in Gläser abfüllen. Diese dann im Wasserbad 2 Stunden knapp unter 100Grad im Backofen köcheln lassen. Eigentlich bei 98Grad, aber wer hat schon einen Ofen, wo man das einstellen kann. Deswegen habe ich es auf 95 Grad gestellt und dafür etwas länger drin gelassen. Und das Warten und auch der sonstige Aufwand haben sich gelohnt. Die Wurst ist sehr lecker. Das müsst ihr mir nun glauben, es sei denn wir haben wieder ein paar Freiwillige, die zum Probieren vorbei kommen.
Natürlich gab es dazu selbst gebackenes Brot. Ein Traum.
So sah das ganze dann nach den 2 Stunden aus. (Nach weiteren zwei Stunden waren nur noch leere Gläser zu sehen ;-))

Vielleicht machen wir beim dritten Versuch dann sogar mal Wurst im Darm, mal sehen...

Montag, 11. Juli 2011

Rest in Peace, Paula

Am 1. Juni haben wir unsere kleine Paula von einem schweren Krebsleiden erlösen und einschläfern lassen.
Es war ein tränenreicher Abschied, aber bei einer Überlebenschance von nur ca. 10 % vermutlich die einzig richtige Entscheidung die wir treffen konnten.
Sie hat einen würdigen Platz auf unserem Grundstück bekommen.
Wir werden die schönen Stunden und lustigen Begebenheiten die wir mit ihr hatten für ewig in unserer Erinnerung behalten.

Wir sind wieder online

Nachdem wir einige Tage von der Außenwelt abgeschnitten waren, geht unser Internet endlich wieder. Das war ein Drama, aber da regen wir uns mal nicht auf sondern widmen uns den schönen Dingen des Lebens, z.B. Zahnarztbesuchen.
Da war ich in der vergangenen Woche und es war toll !
Ein Keramikinlay war etwas in die Jahre gekommen und musste erneuert werden.
Der Zahnarzt hat mir dazu eine Betäubungsspritze gesetzt, die vermutlich auch ein Pferd für eine Stunde zum grinsen gebracht hätte. Ich fand's gut, weil ich wirklich so gar nichts von dem Eingriff (Bohren etc.) gemerkt habe.
Also, alte Füllung raus und dann (so war das zumindest in Deutschland immer) bekommt man ja normalerweise so ein Teil mit einer übel schmeckenden Pampe in den Mund gerammt, das so ungefähr den Durchmesser einer Bratpfanne hat. Das Ganze wird bis zum Anschlag, sprich Zäpfchen geschoben und man weiß eigentlich nicht, ob man bevor man erstickt sich noch mal kurz übergeben sollte.
Mein Zahnarzt aber, hat das Loch im Backenzahn mit einer kleinen 3-D Kamera (Größe eines USB Sticks) innerhalb von wenigen Sekunden vermessen und dann konnten wir uns den Zahn und das Loch darin am Monitor anschauen. Virtuell wurden das Keramikinlay angepasst und per Knopfdruck an eine Schleifmaschine in den Nachbarraum geschickt. Ein kleiner Keramikblock war schon eingespannt und mit den errechneten Daten des Computers wurde innerhalb von 5min. der Rohling geschliffen. Den Vorgang durfte ich mir sogar ansehen, das war voll spannend und die ganze Technik kommt auch noch aus Deutschland, was mir der Zahnarzt bstimmt 4-5x stolz berichtet hat.
Alles in allem war ich 1h Stunde beim Doc. und hinterher sicher, das machen wir mal wieder.

Sonntag, 26. Juni 2011

Bali und zurück

Wir waren im Urlaub, sind gut erholt und melden uns hiermit zurück.
Unsere Nachbarn haben auf das Haus und den Kater aufgepasst, Cooper hat Urlaub in der Petcare gemacht und sich dort Puli-wohl gefühlt, sagt er ;-).
Unsere Abreise hier verlief etwas komisch, also zeitlich hat alles gepasst, aber als wir in Melbourne unsere Pässe vorgezeigt haben, fragte mich der Mensch am Schalter, wer mir denn das Visum für Australien verkauft hätte. Das habe ich ihm auch brav beantwortet. Das Problem war, ich war dort als männlich eingetragen. Ein anderer Kollege am Schalter weiter sollte da Abhilfe schaffen, was er tat, dabei aber feststellte, das ich zwei mal im System war, mit unterschiedlichen Namen. Um das hier mal abzukürzen, mein Mädchenname inkl. dem "geb." davor ist nun mein 1. Vorname, Grit ist der 2. Vorname und der jetzige Nachname ist geblieben. Hm, ob das was wird ?
Bali war übrigens toll und wir haben so gut wie nix gemacht, außer schlafen, essen, lesen und Freunde besuchen. Bali ist Urlaub für alle Sinne. Das geht schon am Flughafen los, da riecht es nach Räucherkerzen und dem Rauch von Nelkenzigaretten. Blauer Himmel, ein beruhigender Blick auf's Meer mit weißen Sandstränden, tropische Gärten, freundliche Menschen und tolles Essen. Bali ist farbenfroh und eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Wir trafen auf Menschen, die einen Facebook-Account haben, die Wäsche aber noch am Fluss waschen ;-).
Morgen habe ich meinen eigenen Computer zurück und kann einen ausführlichen Reisebericht mit Bildern abliefern. Also, bis dann.....

Donnerstag, 19. Mai 2011

Was für ein nettes Kerlchen

Vergangenen Freitag war's als ich auf dem Weg zur Arbeit im Radio gehört habe, dass James Blunt in Canberra ein Konzert gibt. Karten gab's noch und gestern waren wir dann im Royal Theatre, was so ziemlich ausverkauft war.
Als "Vorgruppe" hat Holly Martin gespielt. Die Sängerin aus Sydney war extrem gut und begeistert von ihrem Musikstil und der wirklich guten Stimme, haben wir in der ersten Pause gleich mal eine handsignierte CD von der Dame erstanden.

Und dann ging's los. James Blunt war auf der Bühne und es war soooooooooo gut. Wir hatten unseren Platz in der 3. Reihe und waren somit verdammt nah an der Bühne. Sound, Songs, Bühnenshow, ein Künstler der es verstand sein Publikum richtig zu begeistern, haben den Abend zu einem unvergesslichen Event werden lassen. Als Krönung des Ganzen ist der liebe James noch im Zick-Zack durch die Reihen gelaufen und auch an uns vorbei und wir konnten ihm mal alle Beide herzhaft auf die Schulter klopfen. Da grins ich ja immer noch vor lauter Freude und das ich das noch mal erleben durfte ;-).

Hm, irgendwie hatte ich mit einem Teenie-Publikum gerechnet, das von uns geschätzte Durchschnittsalter der Besucher lag aber wohl eher so im Mittelfeld von 45 - 50. Macht nix, war ein cooler Abend.