Donnerstag, 2. April 2009

da waren es nur noch neun Stunden

nein, das ist kein April Scherz. Wir haben noch einen Tag und ein paar mehr Stunden. Ich meinte aber die Zeitverschiebung. Da wir jetzt aber nichts mehr haben, nur noch ein paar Zettel, wo drauf steht, dass wir mal ca. 30 m³ hatten, und vielleicht auch wieder bekommen, wenn da keine Stürme oder Piraten sind, haben wir seit ein paar Minuten auch kein Auto mehr, und eben auch fast nichts mehr zu essen, da ist es an der Zeit Euch schon mal für die regen Kommentare und Anregungen zu danken. Auch für die Zeit, die ihr in den letzten Tagen noch mit uns verbracht habt.
Damit das auch so bleibt, mit den Kommentaren meine ich, versuchen wir natürlich die Qualität des Blogs aufrecht zu erhalten und können dies mit weiteren Wünschen gerne auch tun. Da sind ja noch ein paar Bilder, die wir euch schuldig sind, etc. Also bitte fleißig weiter kommentieren, wir sind aber vielleicht morgen früh noch mal online, danach etwas länger nicht, also bitte nicht gleich schimpfen, wir holen das nach.
Hier schon mal ein Vorgeschmack ( das ist im Parlamentsgebäude aufgenommen im letzten Urlaub)

In diesem Sinne, tschüß an alle, und der nächste Eintrag wird wohl schon "vom anderen Ende der Welt" sein...

Mittwoch, 1. April 2009

Kochen für Auswanderer


Wir haben ja nix mehr, außer nen Wasserkocher und einem Glas Rotkohl was noch weg musste. Kalt war das nicht so lecker, da hatte Stefan die Idee das im Wasserkocher warm zu machen. Nur 2 Kochdurchgänge und das Zeug ist heiß, ging schnell und spart sicherlich Strom. Der Herr Ingenieur, das ist doch unglaublich...

...und da war noch Platz



Die Jungs von der Firma Hasenkamp haben hier einen super Job gemacht und unser Leben in 200 handliche Pakete verschnürt. Das war dann gestern um 19.30 Uhr erledigt, dann hieß es dass wohl 180 Packstücke ganz gut in einen 20 Fuß Container passen, mit 200 Paketen wird das wohl knapp und zu diesem Zeitpunkt waren die Spülmaschine und der Herd noch in der Küche an Ort und Stelle. Da waren wir auch in Anbetracht der ganzen Kartons in Wohnung vor Schreck etwas blaß um die Nase. Ich habe uns schon einen Sprinter mieten und x-mal zum Wertstoffhof fahren sehen. Also ich muß schon sagen, da kam mal kurzzeitig Panik auf.
Heute Morgen 7.00 Uhr wurde alles nach unten gefahren und in den Container geschichtet, naja und wie ihr alle auf dem Bild sehen könnt, da hätten noch 5 Schränke Platz gehabt. Der Container ist laut Plan am 18.05. in Sydney. Bis unser Hausstand dann in Canberra ist werden vermutlich noch mal 2 Wochen vergehen. So, und wenn der Zoll nichts zu bemängeln hat, wird der ganze Kram dann von einem australischen Spediteur wieder vor die Tür gefahren und ausgepackt, die Möbel werden wieder aufgebaut, nur die Schränke müssen wir selber einräumen.
Hm, jetzt ist alles fertig und uns langweilig !

Montag, 30. März 2009

Das ging ja noch mal gut


Gut, ich wusste das mit der Zeitumstellung, habe es aber verdrängt. Heute Morgen, als ob nicht eh schon die Zeit knapp genug ist, erinnert mich Stefan wieder daran. Jetzt hat man uns diese Stunde weggenommen und ich habe kurzzeitig darüber nachgedacht deshalb in Panik zu verfallen, habe es aber bleiben lassen. Bringt ja nix! Was mich aber doch beschäftigt ist die Tatsache, dass wir diese Stunde nie mehr zurückbekommen. Also, wenn ich Zeit habe, denke ich mal darüber nach, ob das wirklich so ist.
Während Stefan heute in der zweiten Runde an der Reinigung der Gartenmöbel fast verzweifelt ist, habe ich Herd, Spülmaschine und die Waschmaschine demontiert, geputzt, wieder zusammengebaut und für den Transport vorbereitet. Das schult die handwerklichen Fähigkeiten und man nimmt ja auch was fürs Leben mit ;-). Die Putzaktionen sind heute damit abgeschlossen. Morgen müssen die Jungs von der Spedition nur noch alles verpacken und für den Container am Dienstag vorbereiten.
Damit nicht die verkehrten Dinge eingepackt werden und wir ohne Socken dastehen, haben wir dann heute schon mal unser komplettes Fluggepäck gepackt und in die Ecke gestellt. Im Zuge dieser Aktion hat Stefan die Titel "Packcoach" erhalten. Ich hatte natürlich viel zu viel Gepäck. Obwohl wir mit unserem One-Way-Auswander-Flugticket pro Nase 40 kg Gepäck mitnehmen dürfen, hätte mein Klamotten/Bücher-Berg auch diese Gewichtsgrenze stark ausgereizt. Stefan hat mal alles auf die Hälfte reduziert und das ist wohl auch gut so.
Wir liegen absolut im Zeitplan und trinken heute mal noch die letzte Flasche australischen Rotwein leer. Wie wir uns darauf freuen !!!

Freitag, 27. März 2009

Day off


Ja, eigentlich hatte ich nur einen halben freien Tag und ich habe es genossen. Mittag bin ich mit Martin nach Ingolstadt gefahren und wir haben uns dort das Deutsche Medizinhistorische Museum angeschaut. Das barocke Bauwerk ist die "Alte Anatonmie" der ehemaligen Universität Ingolstadt mit einem angeschlossenen Apothekengarten. Man hat in diesem Museum einen Überblick über Objekte, Gerätschaften und anatomische Präparate der Medizingeschichte aus den letzten ca. 280 Jahren.
Was ich so für mich mitgenommen habe ? Bloß nicht krank werden ;-) !

Das war gestern


Nachdem wir uns gestern beim Kreisverwaltungsreferat offiziell abgemeldet haben, gab es als Bonus von der Stadt München noch eine extra für uns eingerichtete Halteverbotszone. Auf der abgesteckten Fläche wird dann am Dienstag der Container stehen und beladen werden.
Tja und wenn man schon mal eigene Schilder hat, dann ist das allemal ein Foto wert. Wir fragen uns nicht, was wohl die Passanten so gedacht haben...

Keine Zeit für Pausen...




...aber um den Wunsch einzelner Blogleser nachzukommen, haben wir uns entschlossen diese Aufnahmen heute zwischen all dem Umzugsstreß und Kistenchaos entstehen zu lassen.
So und damit es nicht heißt (ich kenn' euch doch), jetzt trinken die morgens um 9 Uhr schon Rotwein und rauchen Zigarre, der Rotwein ist Cola und die Zigarre ist aus. Die nehmen wir mit und rauchen die erst im eigenen australischen Häuschen, auf der Holzveranda im Schaukelstuhl sitzend und bei einer Außentemperatur von mindestens 25°C.