Instinkte
Es ist ja nun nicht so, dass man Morgens wach wird und sich denkt, juhu ein Erdbeben, aber am Donnerstag (nachdem alles vorbei war) dachte ich mir, naja hab' ich das jetzt auch mal erlebt.
Canberra hatte ein kleines Erdbeben der Stärke 3.7 auf der Richterskala zu verzeichnen und das Epizentrum war nur 40km von uns entfernt.
Nachdem ich vor 2 Jahren mal ein Erdbeben schlichtweg verschlafen hatte (soll vorkommen in der Nacht um 3) dachte ich mir am Donnerstag kurz nach fünf, was ist denn jetzt los, als das ganze Laminat im Haus plötzlich anfing Geräusche zu machen und es irgendwie für 15 sek. ziemlich laut wurde. Man konnte die Vibrationen deutlich spüren, es ist aber zum Glück in der ganzen Stadt zu keinerlei Schäden an Mensch oder Material gekommen.
Was ich mich die ganze Zeit frage ist, ob es um die Instinkte bei Haustieren auch nicht mehr so bestellt ist wie früher ? Coops und Lucy haben friedlich geschnarcht, zum Glück waren die Eltern hellwach und hätten im Ernstfall die schlafenden Pulis aus dem Haus tragen können.
Sonntag, 8. April 2012
Das Warten hat ein Ende
Erstens mal auf einen neuen Beitrag hier, denn den schreibe ich gerade.
Zweitens aber nach einer langen Sommerpause auf die neue Formel 1 Saison.
Und wir waren live dabei und sind mal eben nach Melbourne geflogen.
Wie immer gab es ein gut gefülltes Rahmenprogramm zum Beispiel Porsche Cup und wie meistens waren die V8 Supercars dabei:
Im Formel 1 Starterfeld waren dieses Jahr seit langer Zeit sogar zwei Australische Fahrer dabei. Und wie sich später herausstellen sollte, sogar beide mit Punkten, das gab es in Australien noch nie. Hier der bekanntere der beiden, Mark Webber
Hier in "action". Er wurde am Schluß 4.ter, das ist seine beste Platzierung beim Heimrennen, Glückwunsch.

Und hier noch der "Neue"; Daniel Ricciardo, der später Neunter wurde und somit ebenfalls in den Punkten.
Der spätere Sieger war übrigens Janson Button.
Und in der letzten Runde hatten wir mit unserem Standplatz noch viel mehr Glück als Pastor Maldonado. Der verlor sein Auto und "parkte" direkt vor unseren Augen, wie man es Strassenverkehr nicht machen sollte, nämlich mit einer vollen Drehung.
Und das Warten darauf, dass wir es endlich ins Fernsehen schaffen ist auch vorbei. Wir sind schon zweimal in der lokalen Zeitung abgelichtet worden, aber nun waren wir im Fernsehen und gleich national und international.
Na, habt ihr uns erkannt?
Zweitens aber nach einer langen Sommerpause auf die neue Formel 1 Saison.
Wie immer gab es ein gut gefülltes Rahmenprogramm zum Beispiel Porsche Cup und wie meistens waren die V8 Supercars dabei:
Im Formel 1 Starterfeld waren dieses Jahr seit langer Zeit sogar zwei Australische Fahrer dabei. Und wie sich später herausstellen sollte, sogar beide mit Punkten, das gab es in Australien noch nie. Hier der bekanntere der beiden, Mark Webber
Und hier noch der "Neue"; Daniel Ricciardo, der später Neunter wurde und somit ebenfalls in den Punkten.
Der spätere Sieger war übrigens Janson Button.
Und in der letzten Runde hatten wir mit unserem Standplatz noch viel mehr Glück als Pastor Maldonado. Der verlor sein Auto und "parkte" direkt vor unseren Augen, wie man es Strassenverkehr nicht machen sollte, nämlich mit einer vollen Drehung.
Und wurde dann aber auch gleich "abgeschleppt". Also nicht nachmachen !
Na, habt ihr uns erkannt?
Samstag, 10. März 2012
Luzifer
Hallo liebe Blogleser,
ich bin ziemlich überraschend Bruder geworden. Meine Menschen-Eltern haben schon seit Monaten so komische Bemerkungen gemacht, wie: "Cooper, wie schauen wir denn aus ? Was soll denn Deine Schwester dazu sagen ? ", "Cooper rülps nicht nach dem Essen, Du musst ein gutes Beispiel für Deine Schwester sein !".
Seit Monaten frage ich mich, was oder wer ist denn diese Schwester ?
Am Samstag vor 2 Wochen haben meine Eltern mich auf einen Ausflug mitgenommen, zumindest wurde dies vorgegeben und ich dachte, cool wir gehen Geocachen, aber nix. Zirka 20 Minuten später waren wir an einem Ort wo Mama sich gar nicht mehr eingekriegt hat und permanent sagte: "Oh, schau mal Coops wie süß die sind. Da können wir uns jetzt eine aussuchen."
Halloooooooooooooo, ich bin auch süß und was wollt ihr denn mit sowas ? Vor uns lagen 4 kleine Pulis und Mama war ganz aus dem Häuschen. Mist, das ist also eine Schwester. Auf mich hat wieder niemand gehört, ich wollte so gerne noch eine Katze.
Ich habe natürlich gemeckert, aber die "Schwester" wurde trotzdem ins Auto geladen. Gott war ich sauer und habe auf der Rückfahrt grimmig aus dem Fenster geschaut.
Seit zwei Wochen wohne ich nun mit meiner Schwester zusammen, die im übrigen Lucy heißt und naja, ich muss schon sagen, sie ist total süß.
Euer Cooper
Montag, 23. Januar 2012
3 von 4
Jetzt hat uns auch noch das Goldgräber-Fieber erwischt und wir gehen regelmäßig auf Schatzsuche. Große Schätze gibt es natürlich nicht zu finden, die sind eher sehr klein. Ja, wir gehen Geocachen. Wieder so ein Neudeutsches Wort. Ist das schon im Duden?
Wem es gar nichts sagt: Im Internet gibt es Listen mit Koordinaten, wo was versteckt ist. Dann geht man mit einem sog. GPS Gerät (heutzutage in fast jedem guten Handy enthalten) los und sucht die angegebenen Koordinaten. Das ist schon mal gut, denn GPS funktioniert nur im Freien. Somit kommt man mal vor die Tür und dabei sieht man auch noch so manches in seiner Umgebung. Wie man oben sieht. Da irgendwo wohnen wir übrigens. Der Hügel ist ca. 800m hoch, also nur ca. 250 Höhenmeter, die wir überwinden mussten. Und doch ist es das erste Mal, dass wir es geschafft haben, diesen so nahe an unserem Haus liegenden Berg zu erklimmen.
Die Schätze sind dann manchmal kleine Dosen. Dort kann man sich in ein Logbuch eintragen, dass man den "Schatz" gefunden hat. Manchmal gibt es auch kleine Souvenirs, die man austauschen darf, wenn man selbst etwas dabei hat. Manchmal, wie gestern, sind es aber auch winzige Behälter. Dort passt gerade mal ein eingerolltes Blatt Papier als Logbuch rein. Umso größer ist die Freude, dass man es gefunden hat.
Am 2. Januar (der aufmerksame Leser erinnert sich, Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden am folgenden Montag nachgeholt) hatten einige der lokalen Geocacher in den nahe gelegenen Natur-Park (ca 25 km von uns weg) eingeladen. Dort sind gut 30 Caches / Schätze versteckt. Und es kamen auch einige Leute, viele aus Canberra, einige aus Adelaide, manche sogar aus Neuseeland, um bei diesem Ereignis dabei zu sein. Wir waren auch dabei und haben zusammen mit einem erfahrenem Sucher auch einiges gefunden. Das war sehr interessant zu sehen, wer diese Hobby noch verfolgt. Das sind die unterschiedlichsten Leute. Jung und alt. Anschließend gab es natürlich noch ein Barbeque.
Und weil es so Spaß macht, hatten wir letztes Wochenende noch ein paar Kollegen eingeladen, doch einfach mal mit zu kommen. Diesmal mussten wir einen Stein suchen, der aussieht wie Australien (nur etwas kleiner)
Wem es gar nichts sagt: Im Internet gibt es Listen mit Koordinaten, wo was versteckt ist. Dann geht man mit einem sog. GPS Gerät (heutzutage in fast jedem guten Handy enthalten) los und sucht die angegebenen Koordinaten. Das ist schon mal gut, denn GPS funktioniert nur im Freien. Somit kommt man mal vor die Tür und dabei sieht man auch noch so manches in seiner Umgebung. Wie man oben sieht. Da irgendwo wohnen wir übrigens. Der Hügel ist ca. 800m hoch, also nur ca. 250 Höhenmeter, die wir überwinden mussten. Und doch ist es das erste Mal, dass wir es geschafft haben, diesen so nahe an unserem Haus liegenden Berg zu erklimmen.
Die Schätze sind dann manchmal kleine Dosen. Dort kann man sich in ein Logbuch eintragen, dass man den "Schatz" gefunden hat. Manchmal gibt es auch kleine Souvenirs, die man austauschen darf, wenn man selbst etwas dabei hat. Manchmal, wie gestern, sind es aber auch winzige Behälter. Dort passt gerade mal ein eingerolltes Blatt Papier als Logbuch rein. Umso größer ist die Freude, dass man es gefunden hat.
Am 2. Januar (der aufmerksame Leser erinnert sich, Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden am folgenden Montag nachgeholt) hatten einige der lokalen Geocacher in den nahe gelegenen Natur-Park (ca 25 km von uns weg) eingeladen. Dort sind gut 30 Caches / Schätze versteckt. Und es kamen auch einige Leute, viele aus Canberra, einige aus Adelaide, manche sogar aus Neuseeland, um bei diesem Ereignis dabei zu sein. Wir waren auch dabei und haben zusammen mit einem erfahrenem Sucher auch einiges gefunden. Das war sehr interessant zu sehen, wer diese Hobby noch verfolgt. Das sind die unterschiedlichsten Leute. Jung und alt. Anschließend gab es natürlich noch ein Barbeque.
Und weil es so Spaß macht, hatten wir letztes Wochenende noch ein paar Kollegen eingeladen, doch einfach mal mit zu kommen. Diesmal mussten wir einen Stein suchen, der aussieht wie Australien (nur etwas kleiner)
Samstag, 31. Dezember 2011
Das war 2011 ...
Das Schöne an so einem Blog ist ja nicht nur, dass wir euch darüber informieren, was wir so machen, sondern es ist auch eine Art Tagebuch für uns. Wir können nachschlagen, was wann los war. Da wir dieses Jahr nicht so fleißig waren, wollte ich noch ein paar kleinere Ereignisse auflisten, die es uns offensichtlich nicht Wert waren in einem eigenen Beitrag zu veröffentlichen, aber vielleicht doch erwähnenswert sind. Vieles haben wir auch nur in FB oder Google+ gepostet, also wer noch nicht hat ;-)
Man sollte ja immer mit etwas Positivem beginnen und es gab auch viele Highlights in 2011, zum Beispiel unser erster Urlaub nach gut 3 Jahren ;-). Bali war Klasse, dazu gibt es auch einige Blog-Beiträge. Meine Eltern waren zum zweiten Mal zu Besuch, das ist mutig in ihrem Alter, aber sie sind auch sehr zäh. Obwohl es einen kleinen Zwischenfall mit den örtlichen Ordnungshütern gab (mein Vater ging mal fast verloren), war es sehr schön und ich denke es hat ihnen auch gut gefallen. Wir hatten weiteren Besuch aus Deutschland von einem Pärchen, das auf ihrer Hochzeitsreise bei uns vorbei schaute. Und da war noch jemand, der uns zwar nicht direkt besuchen konnte, aber immerhin ein Inlandsgespräch mit uns geführt hat.
Ansonsten war das Jahr Blogseitig zwar ok, aber nicht herausragend. Keine Sorge, ich werde jetzt nicht jammern, es sind nur so Kleinigkeiten, dass wir dieses Jahr nicht mal ein neues Auto gekauft haben. (Dafür wenigstens die vorhandenen ordentlich benutzt, den Morris auf der Rennstrecke und den Landi für ein paar Touren im Park)
Wir selbst sind auch ein Jahr älter geworden. Das bringt diverse Zipperlein mit sich. Das würde den Rahmen des Blogs aber sprengen ;-) Unsere Nachbarn haben angekündigt, dass sie weg ziehen werden. Nein, nicht wegen uns! Sie haben sich ein großen Grundstück etwas außerhalb gekauft. Da müssen sie aber erst noch ein Haus drauf bauen, deswegen wird es noch dauern. Aber es ist schade, denn sie haben immer ein offenes Ohr und man ist immer willkommen. Die Feiern dort sind legendär. Aber das werden wir auch weiterhin haben, es wird nur etwas weiter weg sein.
Leider haben wir auch unsere Katze Paula verloren. Wir vermissen sie sehr.
Durch die Rotation an der Botschaft sind auch ein paar Freunde/Kollegen wieder weggezogen, die wir lieb gewonnen hatten. Das lässt sich auch nicht verändern, es kommen ja auch neue Leute. Und durch diverse Veranstaltungen, Clubs und (französisch) Kurse haben wir auch viele interessante, nette Leute getroffen und mit einigen Grillfeiern und Kaffeekränzchen noch vertieft. Das ist aber noch ausbaufähig.
Nun aber genug mit "nicht Jammern" und zurück zu den schönen Dingen. Ich habe einiges gebastelt, dazu werde ich noch einen Beitrag nachholen. Nicht nur Lego, sondern auch Dinge im Maßstab 1:1 wie zum Beispiel als weiteres Highlight: ein Deck. Wir haben ein paar Zimmer renoviert und neu dekoriert. Der Garten ist noch ein Stück größer geworden, zumindest die bebaute Fläche und somit ist die Ernte noch besser.
Und als Ausblick auf das nächste Jahr: Wir haben noch einen weiteren Puli "bestellt". Lucy wird in den nächsten Wochen "hergestellt" und uns dann ab Mitte des Jahres begleiten. Da freut sich Cooper schon drauf, der heute übrigens 2 Jahre alt wird.
Ich habe eine Halbtags-Stelle als Busfahrer bekommen, dazu werde ich dann Anfang des Jahres noch ein Training machen und dann jeden Tag ein paar Stunden in der Stadt herum cruisen. Das lässt mir noch genug Zeit für all die anderen Tätigkeiten rund ums Haus.
Im März fahren wir wieder nach Melbourne zum Formel 1 Auftakt. Diesmal sogar mit zwei Australiern im Starterfeld. Im Mai machen wir einen Abstecher (1-2 Wochen) nach Cairns. Dort feiern wir mit einem Bekannten erstmal ordentlich Geburtstag und besuchen andere ehemalige Nachbarn, die auch unbedingt von uns weg wollten und dafür sogar die unertragbare Hitze dort oben auf sich nehmen. Tja und im September ist auch wieder ein Trip (kein Urlaub ;-) ) nach Deutschland geplant. Auch das wird ein runder Geburtstag und natürlich ein Besuch auf der Wies'n.
Alles in Allem geht es uns so gut wie nie zuvor.
In diesem Sinne bis dann und allen ein Gesundes Neues Jahr!!
Man sollte ja immer mit etwas Positivem beginnen und es gab auch viele Highlights in 2011, zum Beispiel unser erster Urlaub nach gut 3 Jahren ;-). Bali war Klasse, dazu gibt es auch einige Blog-Beiträge. Meine Eltern waren zum zweiten Mal zu Besuch, das ist mutig in ihrem Alter, aber sie sind auch sehr zäh. Obwohl es einen kleinen Zwischenfall mit den örtlichen Ordnungshütern gab (mein Vater ging mal fast verloren), war es sehr schön und ich denke es hat ihnen auch gut gefallen. Wir hatten weiteren Besuch aus Deutschland von einem Pärchen, das auf ihrer Hochzeitsreise bei uns vorbei schaute. Und da war noch jemand, der uns zwar nicht direkt besuchen konnte, aber immerhin ein Inlandsgespräch mit uns geführt hat.
Ansonsten war das Jahr Blogseitig zwar ok, aber nicht herausragend. Keine Sorge, ich werde jetzt nicht jammern, es sind nur so Kleinigkeiten, dass wir dieses Jahr nicht mal ein neues Auto gekauft haben. (Dafür wenigstens die vorhandenen ordentlich benutzt, den Morris auf der Rennstrecke und den Landi für ein paar Touren im Park)
Wir selbst sind auch ein Jahr älter geworden. Das bringt diverse Zipperlein mit sich. Das würde den Rahmen des Blogs aber sprengen ;-) Unsere Nachbarn haben angekündigt, dass sie weg ziehen werden. Nein, nicht wegen uns! Sie haben sich ein großen Grundstück etwas außerhalb gekauft. Da müssen sie aber erst noch ein Haus drauf bauen, deswegen wird es noch dauern. Aber es ist schade, denn sie haben immer ein offenes Ohr und man ist immer willkommen. Die Feiern dort sind legendär. Aber das werden wir auch weiterhin haben, es wird nur etwas weiter weg sein.
Leider haben wir auch unsere Katze Paula verloren. Wir vermissen sie sehr.
Durch die Rotation an der Botschaft sind auch ein paar Freunde/Kollegen wieder weggezogen, die wir lieb gewonnen hatten. Das lässt sich auch nicht verändern, es kommen ja auch neue Leute. Und durch diverse Veranstaltungen, Clubs und (französisch) Kurse haben wir auch viele interessante, nette Leute getroffen und mit einigen Grillfeiern und Kaffeekränzchen noch vertieft. Das ist aber noch ausbaufähig.
Nun aber genug mit "nicht Jammern" und zurück zu den schönen Dingen. Ich habe einiges gebastelt, dazu werde ich noch einen Beitrag nachholen. Nicht nur Lego, sondern auch Dinge im Maßstab 1:1 wie zum Beispiel als weiteres Highlight: ein Deck. Wir haben ein paar Zimmer renoviert und neu dekoriert. Der Garten ist noch ein Stück größer geworden, zumindest die bebaute Fläche und somit ist die Ernte noch besser.
Und als Ausblick auf das nächste Jahr: Wir haben noch einen weiteren Puli "bestellt". Lucy wird in den nächsten Wochen "hergestellt" und uns dann ab Mitte des Jahres begleiten. Da freut sich Cooper schon drauf, der heute übrigens 2 Jahre alt wird.
Ich habe eine Halbtags-Stelle als Busfahrer bekommen, dazu werde ich dann Anfang des Jahres noch ein Training machen und dann jeden Tag ein paar Stunden in der Stadt herum cruisen. Das lässt mir noch genug Zeit für all die anderen Tätigkeiten rund ums Haus.
Im März fahren wir wieder nach Melbourne zum Formel 1 Auftakt. Diesmal sogar mit zwei Australiern im Starterfeld. Im Mai machen wir einen Abstecher (1-2 Wochen) nach Cairns. Dort feiern wir mit einem Bekannten erstmal ordentlich Geburtstag und besuchen andere ehemalige Nachbarn, die auch unbedingt von uns weg wollten und dafür sogar die unertragbare Hitze dort oben auf sich nehmen. Tja und im September ist auch wieder ein Trip (kein Urlaub ;-) ) nach Deutschland geplant. Auch das wird ein runder Geburtstag und natürlich ein Besuch auf der Wies'n.
Alles in Allem geht es uns so gut wie nie zuvor.
In diesem Sinne bis dann und allen ein Gesundes Neues Jahr!!
Freitag, 30. Dezember 2011
Geburtstag und Weihnachten an einem Tag
ist wohl ein Alptraum für alle, die an Weihnachten Geburtstag haben. Denn dann gibt es nur einmal Geschenke. Das trifft für uns zum Glück nicht zu. Aber diesmal gab es doch nur ein Geschenk, dafür ein großes, einen Unimog.
Naja, nicht ganz so groß, denn einen echten haben wir uns dann doch noch nicht kaufen trauen. Aber einen "aus Lego". Über 2000 Teile:
Das hier sind nur die ersten Tüten, die die man für das Fahrgestell braucht. Man sollte da nicht alle auf einmal aufreißen, sonst gibt das zu viel Chaos. Ich habe ja mal gescherzt, wenn man ihn 5 mal nach Anleitung gebaut hat, kann man es mal ohne versuchen, aber ich denke, da wird nichts draus. Das ist selbst mit Anleitung noch sehr trickreich, das macht aber auch den Spaßfaktor dabei aus.
Das ist dann - nach ein paar Stunden Basteln - ein Teil der Kraftübertragung vom Motor.
Und nach einem Tag oder so und etlichen kleinen Tütchen mit neuen Bauteilen war dann auch das Fahrgestell fertig. Es war auch ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ein Kollege von Grit hat sich auch einen bestellt und sie wurden zusammen geliefert. Nun wollte natürlich jeder von uns beiden der erste sein.
Aber ich habe dann doch gewonnen, weil der Kollege übers Wochenende zu seiner Familie musste und sein "Spielzeug" nicht mitnehmen durfte...
Das komplette Bild ist ja schon ganz oben zu sehen. Und der Grund warum es Geburtstag und Weihnachten auf einmal war, ist dass es eigentlich zwei Bausätze in einem sind. Man kann aus dem Aufsatz mit der Ladefläche und dem Kran nämlich auch noch einen Schneeschieber bauen. Das steht mir dann noch bevor.
Naja, nicht ganz so groß, denn einen echten haben wir uns dann doch noch nicht kaufen trauen. Aber einen "aus Lego". Über 2000 Teile:
Das hier sind nur die ersten Tüten, die die man für das Fahrgestell braucht. Man sollte da nicht alle auf einmal aufreißen, sonst gibt das zu viel Chaos. Ich habe ja mal gescherzt, wenn man ihn 5 mal nach Anleitung gebaut hat, kann man es mal ohne versuchen, aber ich denke, da wird nichts draus. Das ist selbst mit Anleitung noch sehr trickreich, das macht aber auch den Spaßfaktor dabei aus.
Das ist dann - nach ein paar Stunden Basteln - ein Teil der Kraftübertragung vom Motor.
Und nach einem Tag oder so und etlichen kleinen Tütchen mit neuen Bauteilen war dann auch das Fahrgestell fertig. Es war auch ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ein Kollege von Grit hat sich auch einen bestellt und sie wurden zusammen geliefert. Nun wollte natürlich jeder von uns beiden der erste sein.
Aber ich habe dann doch gewonnen, weil der Kollege übers Wochenende zu seiner Familie musste und sein "Spielzeug" nicht mitnehmen durfte...
Das komplette Bild ist ja schon ganz oben zu sehen. Und der Grund warum es Geburtstag und Weihnachten auf einmal war, ist dass es eigentlich zwei Bausätze in einem sind. Man kann aus dem Aufsatz mit der Ladefläche und dem Kran nämlich auch noch einen Schneeschieber bauen. Das steht mir dann noch bevor.
Mittwoch, 30. November 2011
Ein bisschen Spaß muss sein
Und den hatten wir letzte Woche. Ich glaube ich hatte noch ein paar Tage lang ein Grinsen im Gesicht.
Nachdem wir unseren Mini nun schon ein gutes Jahr haben, dachte ich, es ist an der Zeit ihn mal ordentlich zu testen.
Dazu sind wir mit ein paar Leuten aus dem Mini Club zur nahe gelegenen Rennstrecke in Wakefield (www.wakefieldpark.com.au) gefahren, um dort ein paar Runden zu drehen.
Die Sicherheits Einweisung war noch knapper als wenn man GoKart fahren geht. Nachdem man eine gewisse Gebühr für den Tag und nochmal eine für eine Lizenz (die dann ein Jahr lang gültig ist) bezahlt hat, hieß es nur, dass man nur auf den beiden Geraden überholen und ansonsten Spaß haben sollte. So einfach war es noch nie, eine Lizenz, also eine Art Führerschein zu machen.
Wir wurden dann in drei Gruppen eingeteilt, Profis, welche, die schon mal auf einer Rennstrecke gefahren sind, und (wie ich) welche, die noch nicht gefahren sind. Und eigentlich sollten immer nur zu einer Zeit je eine Gruppe auf der Stecke sein. Das macht auch Sinn, dann wird man nicht ganz so oft überholt. An das Schema hielt man sich aber nicht all zu lang. Auch nicht an das Überholen nur auf den Geraden.
Ich hatte am Tag zuvor nochmal meine Bremsen überprüft und mit dem fast einminütigen Sicherheitstraining fühlte ich mich also bereit und gab alles. Naja zweimal auch ein bisschen mehr. Ich habe einmal die Randsteine von außen mitgenommen und einmal bin ich auch statt links in meine Lieblings-Kurve lieber gerade aus ins Grüne gefahren. Aber es war ein riesen Spaß. Und ich habe auch viel gelernt. Zum Beispiel, dass der kleine Mini sich verdammt gut auf der Straße hält und ein super Kurven verhalten hat. Und auch, wie man ihn abfängt, wenn man mal etwas übertrieben hat.
Einer aus dem Mini Club, der das ganze in die Wege geleitet hat, weil er selbst was ausprobieren wollte an einem seiner Minis, mit dem er Rennen fährt (und auch manche gewinnt), fuhr dann mal bei mir mit und gab mir ein paar sehr gute Tipps, wo man am besten bremst, wo man in die Kurve einlenkt etc.
Noch mehr Spaß gab es dann, als er gefahren ist, und ich Beifahrer war. Und zum Abschluss fuhr er mich dann auch noch mal in einem seiner neuen Minis ( ein Cooper S Works - natürlich) um die Strecke. Das ging noch ein bisschen flotter. Und man konnte den Spaß förmlich riechen, denn nach ein paar Runden waren selbst bei dem Auto die Bremsen recht heiß geworden.
Grit hatte auch viel Spaß, sie war zwar nur Passagier, aber eben nicht nur bei mir, sondern auch beim Profi. Sie hat dann auch ein Video gedreht und auch nur etwas gewackelt. Mal sehen, ob das hier auch klappt...
Nachdem wir unseren Mini nun schon ein gutes Jahr haben, dachte ich, es ist an der Zeit ihn mal ordentlich zu testen.
Dazu sind wir mit ein paar Leuten aus dem Mini Club zur nahe gelegenen Rennstrecke in Wakefield (www.wakefieldpark.com.au) gefahren, um dort ein paar Runden zu drehen.
Die Sicherheits Einweisung war noch knapper als wenn man GoKart fahren geht. Nachdem man eine gewisse Gebühr für den Tag und nochmal eine für eine Lizenz (die dann ein Jahr lang gültig ist) bezahlt hat, hieß es nur, dass man nur auf den beiden Geraden überholen und ansonsten Spaß haben sollte. So einfach war es noch nie, eine Lizenz, also eine Art Führerschein zu machen.
Wir wurden dann in drei Gruppen eingeteilt, Profis, welche, die schon mal auf einer Rennstrecke gefahren sind, und (wie ich) welche, die noch nicht gefahren sind. Und eigentlich sollten immer nur zu einer Zeit je eine Gruppe auf der Stecke sein. Das macht auch Sinn, dann wird man nicht ganz so oft überholt. An das Schema hielt man sich aber nicht all zu lang. Auch nicht an das Überholen nur auf den Geraden.
Ich hatte am Tag zuvor nochmal meine Bremsen überprüft und mit dem fast einminütigen Sicherheitstraining fühlte ich mich also bereit und gab alles. Naja zweimal auch ein bisschen mehr. Ich habe einmal die Randsteine von außen mitgenommen und einmal bin ich auch statt links in meine Lieblings-Kurve lieber gerade aus ins Grüne gefahren. Aber es war ein riesen Spaß. Und ich habe auch viel gelernt. Zum Beispiel, dass der kleine Mini sich verdammt gut auf der Straße hält und ein super Kurven verhalten hat. Und auch, wie man ihn abfängt, wenn man mal etwas übertrieben hat.
Einer aus dem Mini Club, der das ganze in die Wege geleitet hat, weil er selbst was ausprobieren wollte an einem seiner Minis, mit dem er Rennen fährt (und auch manche gewinnt), fuhr dann mal bei mir mit und gab mir ein paar sehr gute Tipps, wo man am besten bremst, wo man in die Kurve einlenkt etc.
Noch mehr Spaß gab es dann, als er gefahren ist, und ich Beifahrer war. Und zum Abschluss fuhr er mich dann auch noch mal in einem seiner neuen Minis ( ein Cooper S Works - natürlich) um die Strecke. Das ging noch ein bisschen flotter. Und man konnte den Spaß förmlich riechen, denn nach ein paar Runden waren selbst bei dem Auto die Bremsen recht heiß geworden.
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